Discobus Jennersdorf

ab 16. Juni mit Regelbetrieb im Bezirk Jennersdorf

Günstige und sichere Mobilität für Jugendliche nun im ganzen Burgenland

Jennersdorf, 11. Juni 2012. - Die Discobusse - das größte Verkehrssicherheitsprojekt für Jugendliche im Burgenland - fahren derzeit in sechs von sieben Bezirken. Eine Ausweitung in den Bezirk Jennersdorf scheiterte bislang - nach einem Probebetrieb - an der notwendigen Zahl von Partnergemeinden. Dem vielfachen Wunsch von Jugendlichen in dieser Region kann jetzt dennoch Rechnung getragen werden. Dank einer gemeinsamen Initiative von BezirksvertreterInnen und dem Verein Discobus kann mit Unterstützung von Landeshauptmann Hans Niessl der letzte "weiße Fleck" auf der Discobus-Landkarte beseitigt werden: Mit Samstag, dem 16. Juni, nehmen die Discobusse auch im Bezirk Jennersdorf den Linienbetrieb auf. Dies präsentierten heute Landeshauptmann Hans Niessl, Discobus-Obmann Christian Illedits, Labg. Ewald Schnecker sowie LAbg. Mario Trinkl in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeistern aus den neuen Discobus-Partnergemeinden. Mit Deutsch Kaltenbrunn, Minihof-Liebau, Mogersdorf, Mühlgraben, Rudersdorf und St. Martin an der Raab sind sechs Gemeinden an Bord. "Die Discobusse ermöglichen unserer Jugend günstige, sichere Mobilität - und sorgen dafür, dass Eltern sich um ihre Kinder keine Sorgen machen müssen", zeigt sich Landeshauptmann Hans Niessl mit der Ausweitung auf alle sieben Bezirke des Burgenlandes erfreut. "Nach langen Verhandlungen mit den Gemeinden ist es uns nun gemeinsam gelungen, unser Liniennetz auf das gesamte Burgenland auszuweiten. Das ist ein großer Erfolg im Sinne der Verkehrssicherheit für junge Menschen", ", so Discobus-Obmann Christian Illedits.

Die gesamte Presseinformation finden Sie hier zum Download.

Weitere Informationen zum Start "Discobus im Bezirk Jennersdorf" finden Sie unterhalb.

Weitere Neuigkeiten

Zum ersten Mal veranstaltete der Verein Discobus ein Freizeitevent für alle sportbegeisterten Discobusfans. Am Volksfestgelände in Gols wurde ein 10-Tonner Bus von insgesamt acht Teams über eine Strecke von 20 Metern gezogen. Neben dem erstmaligen Discobus-Pulling bestand auch die Möglichkeit, gemeinsame Workouts unter Aufsicht von professionellen Trainern zu absolvieren. „Im Vordergrund steht dabei der Benefizgedanke und die Unterstützung von Präventionsmaßnahmen von langfristigen Sportverletzungen. Die Kombination von Sport und Mobilität soll der Bewusstseinsbildung der burgenländischen Jugendlichen dienen", so Discobus-Obmann LAbg. Kilian Brandstätter. Beim Bus-Pulling traten insgesamt 8 Teams aus dem gesamten Bezirk an. Stolze Gewinner des Bewerbes ist das Team der Feuerwehr Gols. Das Siegerteam erhält einen Discobus für eine Partynacht der Superlative. Es steht ihnen frei, welche Locations und Events der Bus anfahren soll. Um künftig auch auf Prävention von Sportunfällen aufmerksam zu machen, wird der Burgenländische Behindertensportverband dafür vom Verein unterstützt. Für jeden „gepullten" Meter ergehen € 5,- an den Verband, das sind in Summe € 1400,- „Das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den guten Zweck war beeindruckend und die Veranstaltung hat aufmerksamkeitsstark dafür sensibilisiert, wofür das Projekt ‚Discobus' seinerzeit ins Leben gerufen wurde – nämlich um die Verkehrssicherheit für junge Menschen zu erhöhen," so Illedits, der sich selbst beim Pulling versuchte.

Der Vereinsvorstand rund um den Discobus-Präsidenten und Landtagspräsidenten Christian Illedits traf einander in Stegersbach zur Arbeitsklausur, um die Schwerpunkte des Jahres festzulegen. Im Mittelpunkt standen der Ausbau der Discobus Card und die Setzung eines Freizeitangebotes. Highlights für das Jahr 2018 sind unter anderem das „Bus-Pulling“, bei dem ein Linienbus mit ca. 9 Tonnen möglichst schnell ins Ziel gezogen wird, sowie eine groß angelegte Bädertour, bei der Eltern und Jugendliche über Sicherheitsaspekt des Discobusses informiert werden.