Gemeinde Antau bei Discobus

Gemeinde Antau tritt größtem Verkehrssicherheitsprojekt für Jugendliche bei

Obmann Illedits: "Wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit junger Menschen!"

Eisenstadt, 8. Juni 2010. Eine erfreuliche Nachricht gibt es für die Antauer Jugendlichen: Die Gemeinde ist dem Projekt Discobus beigetreten! "Die größte Verkehrssicherheitsinitiative für junge BurgenländerInnen ist damit um einen Partner reicher. Im Bezirk Mattersburg sind jetzt bis auf die Gemeinde Zemendorf-Stöttera alle Ortschaften Mitgliedsgemeinden des Vereins Discobus. Alle unsere Partner tragen dazu bei, die Verkehrssicherheit junger Menschen nachhaltig zu erhöhen", so Obmann Christian Illedits. Der Discobus hält ab sofort in der Gemeinde Antau an der Haltestelle Ortsmitte, wobei die Jugendlichen zu einem Fahrpreis von nur 2 Euro das gesamte Liniennetz von Nord bis Süd nutzen können.

Zusätzlich können die Antauer Jugendlichen nun auch das vom Verein Discobus vor kurzem präsentierte Paket "Servicequalität XXL" beanspruchen. "Herzstück ist die neue Discobus-Card. Damit können wir nicht nur weiterhin einen niedrigen Fahrpreis von 2 Euro garantieren, sondern bieten den Jugendlichen auch zusätzliche Attraktionen", so Christian Illedits. Insgesamt sind mit Antau jetzt 118 burgenländische Gemeinden beim Discobus "an Bord". Die Discobusse verkehren derzeit auf 18 Linien in sechs Bezirken.

Diese Discobus-Card kann jeder Jugendliche zwischen 14 und 26 - oder stellvertretend dafür seine Gemeinde - ab sofort unter www.discobus.at bestellen. Außerdem nimmt man mit der Karte automatisch an zahlreichen Gratisverlosungen teil. "Ein neues, jugendlich-dynamisches Branding und Werbefolien auf den Discobussen sollen die Marke weiter stärken und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Discobus betreffend Jugendmobilität nicht mehr wegzudenken ist", so Geschäftsführer Thomas Hoffmann. Die neue Discobus-Homepage kündigt die angesagtesten Events des Landes an, gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, selbst Veranstaltungen aus ihren Ortschaften zu posten und macht es noch leichter, Anregungen mitzuteilen. Auch die Fahrpläne wurden benutzerfreundlicher gestaltet und können nun bequem übers Handy abgerufen werden.

Weitere Neuigkeiten

Zum ersten Mal veranstaltete der Verein Discobus ein Freizeitevent für alle sportbegeisterten Discobusfans. Am Volksfestgelände in Gols wurde ein 10-Tonner Bus von insgesamt acht Teams über eine Strecke von 20 Metern gezogen. Neben dem erstmaligen Discobus-Pulling bestand auch die Möglichkeit, gemeinsame Workouts unter Aufsicht von professionellen Trainern zu absolvieren. „Im Vordergrund steht dabei der Benefizgedanke und die Unterstützung von Präventionsmaßnahmen von langfristigen Sportverletzungen. Die Kombination von Sport und Mobilität soll der Bewusstseinsbildung der burgenländischen Jugendlichen dienen", so Discobus-Obmann LAbg. Kilian Brandstätter. Beim Bus-Pulling traten insgesamt 8 Teams aus dem gesamten Bezirk an. Stolze Gewinner des Bewerbes ist das Team der Feuerwehr Gols. Das Siegerteam erhält einen Discobus für eine Partynacht der Superlative. Es steht ihnen frei, welche Locations und Events der Bus anfahren soll. Um künftig auch auf Prävention von Sportunfällen aufmerksam zu machen, wird der Burgenländische Behindertensportverband dafür vom Verein unterstützt. Für jeden „gepullten" Meter ergehen € 5,- an den Verband, das sind in Summe € 1400,- „Das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den guten Zweck war beeindruckend und die Veranstaltung hat aufmerksamkeitsstark dafür sensibilisiert, wofür das Projekt ‚Discobus' seinerzeit ins Leben gerufen wurde – nämlich um die Verkehrssicherheit für junge Menschen zu erhöhen," so Illedits, der sich selbst beim Pulling versuchte.

Der Vereinsvorstand rund um den Discobus-Präsidenten und Landtagspräsidenten Christian Illedits traf einander in Stegersbach zur Arbeitsklausur, um die Schwerpunkte des Jahres festzulegen. Im Mittelpunkt standen der Ausbau der Discobus Card und die Setzung eines Freizeitangebotes. Highlights für das Jahr 2018 sind unter anderem das „Bus-Pulling“, bei dem ein Linienbus mit ca. 9 Tonnen möglichst schnell ins Ziel gezogen wird, sowie eine groß angelegte Bädertour, bei der Eltern und Jugendliche über Sicherheitsaspekt des Discobusses informiert werden.